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 Kurzer Abriss der Geschichte Päses

Die Reste jungsteinzeitlicher und bronzezeitlicher Kulturen, die im Päser Raum gefunden wurden, belegen, dass Päse ein sehr altes Siedlungsgebiet ist. Aus dem 9. Jahrhundert konnte ein christliches Gräberfeld nachgewiesen werden. Im Jahre 1196 gehörte Päse – urkundlich nachweisbar – zusammen mit Meinersen und Seershausen zum Großdorf Ahnsen. Kurz nach 1196 wurden alle vier Orte – nach der Begradigung des Flusses Oker – selbständig.

Damals bestand Päse aus 11 Koten und 8 Brinksitzen, alle 19 Höfe von umliegenden Orten angesiedelt. Ein Vollhof kam erst später auf dem ausgetrockneten Arm der Oker dazu. Der Besitzer war ein ”Pees”, der wahrscheinlich für den Namen des Ortes verantwortlich ist. Außer den Höfen gehörten auch noch kirchliche Bauten zum Ort: die Marienkirche (nach dem Jahre 1000 als Holzkirche erbaut, 1486 in Stein umgebaut und 1703 erweitert), das Pfarrhaus, das Pfarrwitwenhaus, die alte Schule und ein zinsfreies Haus.

Im 13. Jahrhundert gehörte Päse zum Besitz der Edelherren von Meinersen, die den Herzögen von Lüneburg lehnspflichtig waren. Im 14. Jahrhundert wurde um das Meinerser Gebiet – und damit auch um das Dorf Päse – mehrfach gestritten zwischen der Braunschweiger und der Lüneburger Linie der Welfen. Durch den Vergleich von Einbeck im Jahre 1512 gelangte Meinersen endgültig zur Lüneburg-Celler Linie der Welfen und gehörte bis zum Jahre 1885 zum Fürstentum Lüneburg, danach zum Regierungsbezirk Lüneburg.

Aus ungeklärter Ursache brannten im Jahre 1747 fast alle Häuser Päses bis auf die Grundmauern ab. Im Laufe der folgenden beiden Jahre wurde das Dorf wieder aufgebaut – dokumentiert durch die Jahreszahlen an den Giebeln der alten Bauernhäuser. Für die Päser Einwohner war das 250jährige Jubiläum des Wiederaufbaus im Jahre 1999 ein willkommener Anlass für ein großes Dorffest!

1885 entstand der Landkreis Gifhorn - Teile des alten Amtes Meinersen und damit auch das Dorf Päse wurden dem neuen Landkreis zugeschlagen. Bei der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 verlor Päse seine kommunale Selbständigkeit. Seitdem ist der Ort ein Teil der Gemeinde Meinersen.